Wasser ist Leben

Wassermanagement in Adeta

UPDATE 4 ADETA 2019

10.03.2019
Merci a tous!
Nach einer intensiven Zeit sind wir gut gesund und munter zurück in der Schweiz angekommen. Es regnet ...

Foto: zusammen mit VertreternInnen der Quartierentwicklung und NGO's im Dialog im Dorf. Alle arbeiten neben ihrem eigentlichen Beruf wie Taxisfahrer, Bauer, Näherinnen etc. so ehrenamtlich.

Ohne einen Dialog der Kulturen gibt es keinen Frieden.

Gruss aus Aarau

UPDATE 3 ADETA 2019

08.03.2019
Seit einigen Tagen fliesst das Wasser auf den Feldern in Trinkwasserqualität.
Ca coule ...

UPDATE 2 Adeta 2019

01.03.2019
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte am Dienstag das Bohrloch angelegt werden. Durch verschiedene Gesteinsschichten hindurch (Latrit, Granit und Quarzgestein) suchte sich die Maschine ihren Weg. Das erste Wasserreservoir lag laut den Berechnungen des Geophysikers rund 20 Meter tief, was sich fuer einen Ziehbrunnen geignet haette, der viel guenstiger anzulegen moeglich ist. Dabei trat das Problem auf, dass dieses sich unterhalb eines Granitfelsen befand, was uns ein Weiterkommen im Fall des Ziehbrunnes verunmoeglicht haette und so entschieden wir uns fuer die Bohrung (ca. 80 Meter tief).
Nun geht es darum alle Teile fuer den weiteren Bau zusammenzubekommen, wofuer unser Techniker heute nach Lomé, Hauptstadt am Atlantik gelegen, fuhr.
Unterdessen fahren wir hier mit der Bepflanzung fort.

Bilder : Die Internetverbindung ist zu langsam, um Bilder hochzuladen. Zurueck in der Schweiz oder in Lomé werde ich ein Fotoalbum erstellen und den Link hier posten.

Gruesse aus dem heissen Togo

UPDATE 1, ADETA 2019

26.02.2019
Seit einer Woche befinden wir uns in Adeta, dem afrikanischen Dorf in Togo, wo mein Grossvater als Landwirt gelebt und gearbeitet hatte. Seit unserer Ankunft haben wir viel Zeit auf die Vorbereitung fuer den Brunnenbau sowie die Permakulturelemente auf dem Stueck Land, das als Beispiel dient, verwendet. Endlich begannen heute Morgen die Arbeiten auf dem Lande mit einem Team von 5-7 Personen am Sickergraben (Swale, siehe z.B. Youtube: www.youtube.com ). Bereits 2017 wurden erste Sickergraeben als Wasserretensionsraueme angelegt, doch diese konnten nicht richtig genutzt werden (zuwenig tief und zu nahe aufeinander angelegt).
Der neue Swale wird ca. 30 Meter lang und hat ein Einzugsgebiet fuer Oberflaechenwasser, das das Feld herunterfliesst, von rund 1000 Quadratmetern.
Fuer den Aushub rechnen wir zwei Arbeitstage ein.
Danach wird er eingesaeht, bepflanzt und mit Wasser gefuellt, um so seine Festigkeit zu testen.
Permakultur ist vielseitig einsetzbar und ein Prinzip nach Holmgren heisst :
« Slow it, sinck it, store it « , was hier auf das Element Wasser gut zutrifft.

FOTOS!!! Leider ist hier die Internetverbindung so schlecht, dass ich keine Fotos hochladen konnte. Falls dies nicht spater gelingt, so zurueck in der Schweiz.

Betrag erreicht!

13.01.2019
Liebe Crowd

Vielen, vielen Dank für Eure grosszügigen Unterstützungen.
Die kleineren und grösseren!
Ihr seit wundervoll.
Gerne informieren wir Euch hier weiterhin auf diesem Kanal auf 100-Days über die weiteren Schritte.
Am 15. Februar fliege ich nach Togo und zwei Tage später kommen Sandra Carina Imhof (Permakulturpraktikerin mit Spezialgebiet Wassermanagement) und Paul Urech (pensionierte Fachkraft der Landwirtschaftsschule Plantahof) nach.
Zusammen mit unseren Freunden vor Ort in Adeta werden wir Hand anlegen.
Du hast Freunde oder kennst Menschen, die der weitere Verlauf des Projekts interessieren könnte?
Dann bitte sie sich in der Newsliste zum Projekt hier online anzumelden.
DANKE!

ANAMED - Aktion Natürliche Medizin in den Tropen / Jahrestagung in Sulz

06.01.2019
Liebe Crowd
Danke für Eure vielseitige Unterstützung.
3/4 des Betrags sind geschafft und wird sind auf dem besten Weg das Crowdfunding abzuschliessen! Danke jedem Einzelnen/er von Euch.
Ich hoffe Ihr Seit alle gut gerutscht und wünschen Euch einen guten Start ins 2019!

Heute möchten wir einige News mit Euch zum Thema Naturheilkunde teilen.
In Adeta, unserem Dorf in Togo, sind Medikamente für viele Dorfbewohner zu teuer oder so teuer, dass sie sich dafür verschulden. Oftmals wäre eine Lösung naheliegend vor der Haustüre oder im Wald zu zu finden. In der Apotheke der Natur!

ANAMED steht für Natürliche Medizin in den Tropen und ist seit über 30 Jahren im Süden durch Ausbildung und Hilfe zur Selbsthilfe aktiv. Im Frühjahr 2017 hatte ich dazu ein Ausbldunsgseminar beim Gründer Martin Hirt und dessen Freunden in der Nähe von Stuttgart besucht.

Wer sich dafür interessiert, besuche folgende Webpage: anamed.org
Am 12. Januar werde ich ihre Jahrestagung in Sulz (Sulz statt Davos!) besuchen und freue mich bereits darauf: anamed.org

Auf vielfache Weise konnte Anamed im Süden Menschen mit Malaria helfen.
Die von ihnen gezüechtete Form der Artemisia annua enthält besonders viel Artimesin, ist sehr effizient und betrachte ich neben Moringa oleifera als eines der effizientesten Mittel.

In unserem Projekt in Adeta versuchen wir den DorfbewohnernInnen bestmöglich das Wissen darüber weiterzugeben und sie auf dem Weg hin zu einem gesünderen Leben zu unterstützen und motivieren. Meist genügt es jedoch nicht, ein solches Mittel der Phytotherapie zu verabreichen, sondern die Ernährung als Ganzes muss umgestellt oder verbessert werden. Als Ernährungsberater liegt mein Fokus dabei auf einer (möglichst) pflanzlichen Ernährungsweise und ANAMED's Bücher sind mir dabei von grosser Hilfe. Leider essen viele so z.B. nur wenig Früchte und Gemüse. Sie sind es sich aus der Tradition heraus nicht gewohnt.

Permakultur für die Gesundheit:
Auch da kann die Permakultur weiterhelfen. Durch ihre Vielfalt im Anbau kommen sie mit neuen Lebensmitteln in Kontakt, was unter anderem ihre Gesundheit und Resistenz gegen Krankheiten wie Malaria stärkt. Wer sie einmal selber erlebt hat, man fühlt sich echt katastrophal, weiss, dass damit nicht zu Spassen ist und täglich viele Kinder und Erwachsene daran sterben.

Es geht jedoch auch anders ...

In diesem Sinne hilft das Wassermanagement vor Ort auch mit, die gesundheitliche Situation und Versorgung zu verbessern, da nur mit Wasser alle nötigen Pflanzen, Sträucher und Bäume angepflanzt werden können, die die nötige Heilwirkung mit sich bringen.

Danke für jegliche weitere Unterstützung und das Weitersagen.





Permakulturnetzwerk

13.12.2018
Liebe Crowd
Wie jedes Jahr so war ich auch dieses Mal im Herbst/Winter fuer eine kurze Zeit auf Teneriffa. Meine Freunde Michael und Yasmin unterhalten in Bajamar (Norden) seit einigen Jahren ein Permakulturprojekt auf einer Hektare Land. Es freut mich jedes Mal den Fortschritt zu sehen. Die Kanaren sind Vulkaninseln und daher reichhaltig an Mineralien, die so auch den Pflanzen im Anbau zur Verfuegung stehen. Nur: Es hat leider sehr wenig Humus vor Ort. Ganz anders als dies in der Schweiz der Fall ist, wo wir mittlerweile von den "letzten Resten" der ehemaligen Moore zehren, die trockengelegt wurden.

Schau Dir das Video mit Michael an, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie man durchaus auch in sehr trockenen Gebieten mit der Permakultur erfolgreich einen Garten anlegen kann oder Landwirtschaft betreiben.
Link zur FB-Page: www.facebook.com
Video: vimeo.com

Gruesse aus dem Sueden

Mulchen nicht Brandroden

13.11.2018
Liebe 100-Days Community

Danke für Eure Unterstützung. An dieser Stelle möchte ich ein bisschen über die Permakultur erzählen, die wir in unserem Dorf Adeta in Togo zum Einsatz bringen. Sie wird für die Zukunft von grosser Bedeutung für die Landwirtschaft und den Garten- sowie Gemüsebau im Süden sein.

In Togo, wie an vielen Orten im Süden, wird immer noch mit Brandrodung als landwirtschaftliche Kulturtechnik gearbeitet. Während 2-3 Monaten pro Jahr erlaubt es die Regierung, den Bauern Felder in Brand zu setzen. Es sieht furchtbar aus, wenn man so durch das Land fährt und es überall (oder immer wieder einmal) rauchen oder gar brennen sieht.

Die Tradtion lehrt die lokalen Bauern, dass das Brandroden sehr wichtig sei und dadurch die Erde wieder fruchtbar gemacht wird (Mineralstoffdünger), doch der damit angerichtete Schaden ist immens. Es ist eine kurzsichtige Haltung, die mehr Schaden als Nutzen bringt. Klar: Es spart Zeit, denn niemand jätet gerne Unkraut etc. Es ist ein Weg das Feld zu säubern, aber der Verlust an Biomasse und Nährstoffen ist gross. In Adeta gibt es verschiedene Ansichten darüber und zu einem gewissen Grad einen Streit zwischen Bauern, die das tun und andere, die davon bereits losgelassen haben, denn das Feuer springt gerne vom einen Feld zu einem anderen über.

Bei unserer Reise im Frühjahr 2017 zeigte Marcus Pan, international tätiger Permakulturlehrer und Gründer der Permakulturakademie Down to Earth, wie es auch anders geht.

Ein wichtiges Element dabei war das Mulchen. Das heisst den Boden immer abgedeckt zu halten, so dass viel weniger Wasser verdunstet und die Mikroorganismen etwas zu essen haben. Überall auf der Welt ist Humusaufbau ein zentraler Punkt für die Verbesserung der Bodenstruktur und um höhere Erträge zu erwirtschaften. In der Permakultur beschäfigen wir uns intensiv damit.

In Adeta regnet es in etwa gleich viel in den 4-5 Monaten Regenzeit wie an vielen Orten der Schweiz in 12 Monaten. Nur: Da die Flächen oft nackt da liegen, verdunstet ein grosser (zu grosser!) Anteil davon sofort wieder. Auch das trägt zur Degeneration des Bodens bei, denn jeder gute Boden muss ausreichend Wasser speichern können. Fliesst das Wasser in die Flüsse ab und dann zum Meer, so geht damit auch immer Humus (Nährstoffe) verloren.

Das versuchen wir mit Elementen aus der Permakultur, wie es z.B. Sickergräben (Swails) und das Mulchen sind, zu verhindern.

Zum Bild: Auf dem Bild siehst Du das Gärtli von Beauty, der Frau meines Vaters, in Lomé. Bevor wir damit anfiengen, sie über die Wichtigkeit des Humusaufbaus zu informieren, wuchs da gar nichts. Die Moringa- und Mangobäume etc. wurden im Frühling/Sommer 2017 gesetzt und sind seither (Foto Januar 2018) so stark gewachsen. Mehrere Meter!
Sie sagte: “Der Kompost und das Mulchen haben sehr gut gewirkt. So gut dass ich die Bäume jeweils stark zurückschneiden musste und nicht noch mehr Kompost geben konnte.”

Lasst uns gemeinsam die Erde fruchtbar machen ... Vielen Dank für alle weiteren Unterstützungen ...

Grüsse,
Wendelin Matawa Keller

3 Tage Update

08.11.2018
Liebe Community

3 Tage (72h) sind um. Nun ist es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Ihr seit super! Bereits wurde fast die Hälfte des Betrags erreicht und es wird Zeit die frohe Botschaft nach Adeta (Togo) weiter zu melden. Die Email dazu liegt versandbereit bei mir auf dem Schreibtisch vor.

Ganz speziell möchten wir uns bei Danielle Cesarov-Zaugg bedanken, die unglaublich grosszügig gespendet hat und so die Initiative schnell voran gebracht hat. Genial Danielle!

Ich hatte das Vergnügen, mit ihr an der Konferenz der Global Greens im Frühling 2017 in Liverpool teilzunehmen. Auch mit dabei waren Vertreter der grünen Bewegung aus Togo. Es war ein wundervoller Event mit fast 2000 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Von Australien bis in die USA, Japan, Russland, Indonesien, Nepal, Afrika, Europa ... Von überall ...

Gemeinsam sind wir eine Welt und Menschheit für einen nachhaltigen Wandel!
Eine globale Familie!

In guter Erinnerung an Liverpool.

Danke!


erster Tag

06.11.2018
DANKE! Akpe!
Bereits am ersten Tag sind mehr als 10 Prozent der Summe für das Wassermanagement in Adeta, Togo, zusammengekommen. Dafür danke ich Dir ganz herzlich!

Deine Spende am ersten Tag zeigte mir, wie wichtig Du mich nimmst. Das ist wunderbar und darum möchte ich Dir zusätzlich zum ausgewählten Goodie etwas von unserer nächsten Reise nach Togo im Februar bis anfangs März mitbringen. Etwas speziell für Dich.

Bitte teile weiterhin den Link zum Crowdfunding mit Anderen.

Permakulturelle Grüsse aus Aarau,
Wendelin Matwa Keller

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Wendelin Matawa Keller
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