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Gemeinsam gegen Mangelernährung burundischer Waisen

Gemeinsam gegen Mangelernährung burundischer Waisenkinder

In den Kezakimana-Waisenzentren in Burundi leben derzeit rund 120 mangelernährte Waisenkinder. Sie sind dringend auf medizinische Versorgung und proteinhaltige Lebensmittel angewiesen. Wir wollen mit dem Betrag von 4500 Franken diese lebensrettende Soforthilfe gewährleisten und gleichzeitig präventive Massnahmen gegen Mangelernährung unterstützen.

Im kleinen, dicht besiedelten ostafrikanischen Binnenstaat Burundi leben rund 80 % der 11 Millionen Einwohner in Armut. Der grösste Teil der burundischen Bevölkerung ist von der Landwirtschaft abhängig und leidet unter den aussergewöhnlichen Dürreperioden und Überschwemmungen, die das Wetterphänomen „El Niño" in der Region hervorgerufen hat. Seit Frühling 2015 hat sich die Situation in Burundi durch einen gewalttätigen politischen Konflikt verschärft. Die Krise hat nicht nur die Sicherheitslage verschlechtert, sondern auch die Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben. 58 % aller Kleinkinder leiden unter chronischer Mangelernährung. Frühkindliche Mangelernährung hat Konsequenzen für das ganze Leben. Die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder ist häufig eingeschränkt und ihre Lebenserwartung ist durch zahlreiche Erkrankungen verringert.

Wie wir helfen wollen

Ordensschwester Godelive und Erzbischof Simon Ntamwana gründeten noch während des Bürgerkriegs im Jahr 1997 ihr erstes von mittlerweile drei Waisenheimen in Burundi. In den drei Waisenzentren werden die Kinder zunächst gesund gepflegt und anschliessend wenn immer möglich in einheimischen Pflegefamilien platziert. Zwischen 1997 und 2017 konnte so für insgesamt 7530 Waisenkinder ein neues Zuhause gefunden werden. Aktuell leben ca. 450 Waisenkinder in den drei Aufnahmezentren. 120 dieser Kinder sind mangelernährt und dringend auf medizinische Versorgung und Nahrungsmittel angewiesen.

Diese Kinder könnten mittels ausgewogener Ernährung und medizinischer Versorgung innerhalb von ca. drei Monaten behandelt werden. Schwester Godelive hat aber grosse Schwierigkeiten, die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel zu beschaffen. Bei unseren Besuchen vor Ort hat es uns tief beeindruckt, mit wie viel Herzblut und enormem Durchhaltevermögen Schwester Godelive und ihr Team alles daran setzt, um den Waisenkindern im neuen Zuhause ausgewogene Ernährung, medizinische Versorgung und Schulbildung zu ermöglichen. Dies motiviert uns, sie in der Beschaffung des dringend benötigten Geldes zu unterstützen.

Neben dieser lebensrettenden Soforthilfe ist es uns auch ein grosses Anliegen, präventive Massnahmen zu unterstützen. Schwester Godelive organisiert einmal wöchentlich einen Infoanlass in den Kezakimana-Waisenzentren. Ärzte und Lebensmittelwissenschaftler zeigen Müttern auf, wie sie ihre Kinder trotz schwierigen Umständen möglichst gut versorgen und Anzeichen von Mangelernährung erkennen können. Dieser Infoanlass ist der Öffentlichkeit zugänglich. Ziel ist die Sensibilisierung der breiten Bevölkerung. Zudem wird an diesen Treffen proteinhaltige Babynahrung abgegeben. Neben der Finanzierung von Lebensmitteln und medizinischer Versorgung für die 120 Kinder wollen wir die Kosten für diese Anlässe übernehmen.

Um die insgesamt 4500 Franken zugunsten mangelernährter Waisenkinder in Burundi zu sammeln, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Helfen Sie mit und schenken Sie Zukunft!
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INITIATOR

Laura Just
GITEGA (BI)
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