Permakultur école vivante

Nachhaltige Landwirtschaft mit Kindern

Permakultur école vivante

Auf dem Campus der école vivante, einer autonomen, gemeinnützigen Schule im hohen Atlas Marokkos, soll ein Ökosystem entstehen, das als Modell für eine nachhaltige und alternative Landwirtschaft für die ganze Region dienen soll. Die Schule dient als Grundlage und Zentrum, von dem aus sich die Idee der Permakultur einleben und wachsen kann.

Weitere Informationen zur Schule: www.ecolevivante.com
Genauer Projektbeschrieb: rohbrett.jimdo.com

Wassermanagement

Rückhaltung von Wasser
Das Grundstück der école vivante steht am Hang eines kahlen Berges. An den seltenen Tagen des Regensfliesst das Wasser oberflächlich das Tal hinunter. Wir trafen auf dem Weg nach Timmit immer wieder auf durch die Fluten zerstörte Strassen. Mit der Errichtung von Sickergräben, Terrassen, Dämmen, Teichen und Tanks können wir das Wasser an den Orten halten, an denen wir es dringend benötigen.

Aufforstung / Erosion stoppen
Durch das Zurückhalten des Wassers, können wir Bepflanzungen vornehmen, die den Hang sichern und den Wind ausbremsen. Über mehrere Jahre kann dort mit geringem Aufwand wieder ein Wald entstehen, den das ganze Tal sehen kann.

Nachhaltig funktionierendes Ökosystem

Bei der Bepflanzung wählen wir ganz spezifische Arten von Pflanzen, die den vorhandenen Bedingungen gut angepasst sind und möglichst viel Schatten und Biomasse erzeugen. Mit Mulch, Gründüngung und Kompostgärten tragen wir zum aktiven Humusaufbau bei. Dieser Humus ist unsere Grundlage zum Leben.
Mit Hilfe des entstehenden Humus und der Gestaltung vielfältiger Flächen, können in Zukunft auch anspruchsvollere Pflanzen angesiedelt werden. Das Zulassen wilder heimischer Arten kann eine grosse Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Mikroklimata ermöglichen, welche zur Stabilität des Systems beitragen.

Bauten

Dieses System beheimatet Menschen und soll fähig sein sie zu versorgen, weshalb eine gewisse Wirtschaftlichkeit nötig ist. Für die Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln, wie auch für die Integration der Schule und den Unterhalt des Systems sind folgende Bauten geplant: Hühner- und Entenstall, Gewächshaus, Wasserdämme, Wasserzysternen, Freiluft-Küche und Werkstatt, Lernpavillon, Sportplatz, Kletterwand, Amphitheater und Kompost-Toiletten, Pflanzenkläranlage.
Alle diese Elemente werden möglichst aus den Ressourcen und den Techniken dieser Region errichtet, damit es einerseits günstig bleibt und es andererseits nicht als Fremdkörper aus der Umgebung heraussticht.

Wissen praktisch vermitteln

Stefanie, die Leiterin der école vivante beschreibt: "Permakultur soll Teil des gesamten sozialen Bildungsprojektes „campus vivante“ werden, eingebettet als Lern- und Tätigkeitsfeld für die Schüler und Mitarbeiter, auch als vorbereitendes Berufsbildungssparte."
Das daraus geplante Lerntätigkeitsfeld kann man sich so vorstellen, dass SchülerInnen, Lehrpersonen und MitarbeiterInnen für den Unterhalt des Systems zuständig sind. Diese Tätigkeiten können in den Schulunterricht integriert werden. Der Schulunterricht kann draussen statt finden, dafür bietet der Lernpavillon, die Freiluftküche, sowie die Werkstatt und viele Nischen Platz zum Lernen.
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INITIATOR

Lukas Müller
Timmit (MA)
PERMAKULTUR-GEST...

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