LASS DAS WASSER SPRUDELN!

Ein Brunnen für Daynuunay (Somalia)

«Nur das Wasser in Deiner Hand kann Deinen Durst löschen», besagt ein somalisches Sprichwort.

Das Wasser, das die Menschen im Dorf Daynuunay (Somalia) trinken, holen sie aus Wasserlöchern und Pfützen. Dieses Wasser ist verschmutzt und macht krank. Aber die Menschen in Somalias ländlichen Gebieten haben keine andere Wahl: Die Dürre lässt die Wasserspiegel sinken – die Brunnen, die nicht tief genug sind, trocknen aus. Es bleibt zum Überleben nur schmutziges, gesundheitlich bedenkliches Oberflächenwasser.

Das Projekt «WASH Daynuunay» von Help Somali Organization, einem Schweizer Verein, will die Not lindern helfen – und gleichzeitig Grundlagen für eine gesunde, nachhaltige Entwicklung schaffen: Die 3000 Einwohner Daynuunays im Südwesten Somalias erhalten einen Brunnen, der frisches, gesundes Trinkwasser aus einer Tiefe von 100 Metern fördert. Zusätzlich bauen lokale Fachleute sanitäre Anlagen. Auch die Menschen in Daynuunay beteiligen sich aktiv: Sie gründen Wasser- und Hygiene-Komitees, um die neue Infrastruktur gemeinschaftlich zu verwalten und sie nehmen an Hygiene-Schulungen teil.

Das Ziel: Wasserbürtige Krankheiten (z. B. Durchfall, Cholera) reduzieren. Denn die können für die durch Hunger geschwächten Menschen in Somalia tödlich enden.

Mit den 7090 Franken finanzieren wir die Bohrung des Brunnens, die Pumpe und den Wassertank. Dein Beitrag lässt – im wahrsten Sinne des Wortes – das Wasser sprudeln! Herzlichen Dank.

Nitya Zimmermann und Yahya Dalib
Co-Präsidium Help Somali Organization


PS Möchtest Du mehr über die Lage in Somalia erfahren? Dich überzeugen, dass «WASH Daynuunay» wirklich nachhaltig ist? Etwas über Help Somali Organization wissen? Scrolle etwas nach unten und Du findest viele weitere Informationen.






Die Lage am Horn von Afrika

Die Welt stehe vor der grössten humanitären Katastrophe seit der Gründung der Vereinigten Nationen im Jahr 1945, sagte UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien 2017 zur Situation in Ost-afrika und im Jemen: Rund 20 Millionen Menschen hungerten oder standen vor dem Hungertod. Allein in Somalia waren 6,2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. 994'000 Kinder litten unter akuter Unterernährung. Durch die schlechten sanitären Bedingungen häuften sich Durchfallerkrankungen und in 12 der 18 Regionen Somalias brach die Cholera aus.

Andere Themen haben die Berichterstattung zu Ostafrika in den letzten Monaten in den Hinter-grund rücken lassen: Doch die Krise hält an, die Ernährungslage von Millionen Menschen ist wei-terhin angespannt. Die «Dayr»-Regenfälle 2017 (von Oktober bis November) blieben in Somalia unter dem Durchschnitt und auch für die grosse Regenzeit «Gu» 2018 (April bis Juni) sind unterdurch-schnittliche Werte prognostiziert.

Aktuelle UNO-Berichte Somalia (englisch): www.unocha.org
Zeitungsartikel «Zwischen Hoffnung und Hungersnot»

«WASH Daynuunay»? Warum heisst das Projekt so?

Das Akronym WASH steht für Water, Sanitation and Hygiene; ein international erprobtes, erfolg-reiches Instrument, um wasserbürtige Krankheiten (z. B. Durchfall, Cholera) und Todesfälle zu reduzieren. Daynuunay ist ein Ort mit 3000 Einwohnern, rund 20 Kilometer südöstlich der Stadt Baidoa gelegen. Baidoa ist die Hauptstadt der Region Bay im Bundesstaat Südwestsomalia.

Fakten «WASH Daynuunay»

• Projektstart: Frühjahr 2018, Dauer: 4 bis 6 Monate
• Der Brunnen fördert 30'000 Liter Wasser – pro Tag.
• Sauberes Trinkwasser für 3'000 Menschen. Ausserdem sanitäre Anlagen und Schulungen im Bereich Hygiene.
• Das Gesamtprojekt kostet CHF 29'400. Davon fliessen über 95 % nach Somalia.
• Lokale Handwerker bauen das Wasserversorgungssystem – das stärkt die Wirtschaft vor Ort.
• African Development Trust, der lokale Partner, weist viel Erfahrung im Bau von Brunnen und in der Bildung von Wasserkomitees aus.
• Lokale Wasser- und Hygiene-Komitees sorgen für den Unterhalt der Einrichtungen und verwalten sie.

Durch Partizipation die Gemeinschaft stärken

An allen Hauptprozessen des Projekts ist die Bevölkerung Daynuunays beteiligt: Die Absichten und Ziele von «WASH Daynuunay» werden mit den Vertretern der Gemeinde besprochen, gemeinsam die geeigneten Materialien für den Bau ausgewählt und die Wasser- und Hygiene-Komitees gegründet und geschult.

Da die Menschen in Daynuunay wichtige Beiträge zum Projekt leisten, steigt die Identifikation mit dem Thema, was sich positiv auf die Nachhaltigkeit der Massnahmen auswirkt.


Nachhaltige Entwicklungen fördern

Die Verankerung des Projekts in Daynuunays Bevölkerung ist wichtig, um den Erfolg langfristig zu erhalten. Eine lokal eingezogene Steuer für die Infrastruktur (0.5 $ pro Monat und Haushalt) dient dazu, künftige Kosten – Unterhalt oder Reparaturen – zu decken. Menschen, die für etwas bezah-len, wollen auch profitieren: Darum sichert die Steuer auch, dass Probleme, z. B. mit der Technik, von den Komitees angegangen und Lösungen rasch umgesetzt werden. Für Reparaturen, die die Ressourcen der Gemeinde Daynuunay übersteigen, übernimmt das Wasserdepartment des Bezirks Baidoa die Verantwortung. Die Gemeinde Daynuunay erhält nach der Fertigsstellung die Eigentumsrechte am lokalen Wasserversorgungssystem.

Der Brunnen fördert das Wasser aus einer Tiefe bis zu 100 Metern. Dieses Grundwasser versiegt auch in einer Dürrezeit nicht. Die Pumpe ist solarbetrieben.


Bestelle das Dossier «WASH Daynuunay» (pdf-Format) unter info@help-somali.org, wenn Dein Wissensdurst noch nicht gestillt ist.

Help Somali Organization

Der Verein Help Somali Organization ist von Yahya Dalib, der aus Somalia stammt, und seiner Frau Nitya Zimmermann 2010 in Ostermundigen gegründet worden. Er ist unter dessen gewachsen und kann dank einem professionellen Vorstand und vielen Helfern wirkungsvolle Projekte lancieren. Er setzt sich für die Integration von Somali in der Schweiz ein. Im 2012 erhielt der Verein den Förderpreis für Integration der Stadt Bern. Seit 2017 engagiert sich Help Somali Organization auch verstärkt in Somalia.

Für das Projekt «WASH Daynuunay» arbeitet Help Somali Organization mit der Organisation African Development Trust zusammen, die viel Know-how im Bereich «Wasserversorgung»
besitzt und in Somalia einheimische Mitarbeitende beschäftigt.

help-somali.org
africandt.com
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 Yahya und Nitya Dalib Ahmed und Zimmermann
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